Feuerzangenbowle 2010

the same procedure as every year? Feuerzangenbowle 2010

Da kam er wieder näher, ein Tag Ende November, an dem sich viele ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer auf den Weg in ihr altes Schulgebäude machten, um bei einem oder mehreren Gläschen Feuerzangenbowle, dem dazugehörenden Kultfilm mit Heinz Rühmann und dem obligatorischen Zwiebelkuchen ein paar nette gemeinsame Stunden zu verbringen. Dachten wir als Organisatoren eigentlich auch, aber es sollte anders kommen. 

Schon während der Planung stellte sich heraus, dass keiner wusste, wo den die DVD mit dem Film eigentlich ist. Unsere Feuerzangenbowle ohne den Film…undenkbar. Tja, so ein Vorstandswechsel hat auch seine Tücken, aber Manu war ja nicht aus der Welt und relativ schnell klärte sich der Verbleib – sie lag in der Schule bei Frau Schöneck, die uns auch immer die Technik für diese Veranstaltung zur Verfügung stellt. Uff, diese Hürde war also genommen. 

Die Klärung der Raumfrage Mensa-Provisorium in der Pausenhalle oder Neubau klärte sich ebenfalls schnell, es blieb bei dem leider sehr ungemütlichen Provisorium. Also war unser kreativer Dekorationsgeist gefragt, das ganze etwas heimeliger zu gestalten. Ich kann nur sagen, wir haben einiges an Kisten mit Dekosachen den Abend angeschleppt und viele Teelichter besorgt. 

Die Mengenfrage, wie viele werden ungefähr kommen, wie viel Getränke benötigen wir und was an Getränken ließen sich einfacher klären. Hier halfen die Aufzeichnungen von Renate aus dem Vorjahr, zumindest, was die Getränkemengen anbelangte. Die Frage wie viele werden kommen, ist eigentlich immer Kaffeesatzleserei. Aber auch da schienen wir Glück zu haben, unsere „Hochrechnung“ ging auf. 

Der Zwiebelkuchen war auch bestellt, konnte eigentlich nichts mehr schief gehen…bis, ja, bis uns am Freitagmittag die Nachricht erreichte, dass die Bäckerei doch keinen Zwiebelkuchen mehr macht. Prima, wie jetzt so schnell noch für Samstag eine Verpflegung organisieren, die zur Feuerzangenbowle passt für eine unbekannte Menge an Gästen? Kurzerhand disponierten Renate und ich um, es sollte dann Schmalzbrote mit sauren Gurken geben, Mandarinen und jede Menge Weihnachtsgebäck. Die Herren unseres Vorstandes mussten wir leider vor vollendete Tatsachen stellen, womit sie aber kein Problem hatten. 

Jetzt konnte der Samstagabend also kommen. Herr Kirchhoff schloss uns ein letztes Mal in seiner Amtszeit als Kontaktlehrer die Schule auf. Dann konnten wir mit dem Auf- und Umbau der Mensa beginnen. Die erste Bowle wurde angesetzt, die Schmalzbrote geschmiert und die Dekoration verteilt. Weihnachtsgebäck und Mandarinen eignen sich übrigens hervorragend als zusätzliches Dekomaterial wie sich herausstellte. Dann kamen auch schon die ersten Gäste und es waren nicht nur „die Üblichen“, sondern auch viele neue Gesichter, die sich diese Kultveranstaltung nicht entgehen lassen wollten. Holger sprach ein paar einleitende Worte und dann wurde das Buffet und die Bar auch schon eröffnet. Mit über 20 Personen verbrachten wir einen sehr gemütlichen Klönabend, der auch erst so gegen 22.30 Uhr endete. Dank zusätzlicher helfender Hände der Gäste, war der Abwasch und das Aufräumen schnell erledigt. Reste gab es so gut wie keine, Schmalzbrote gab es keine mehr, 3 mal Feuerzangenbowle wurde geleert, bei den Mandarinen musste nur noch die Schale entsorgt werden und das es mal Kekse gab, ließen sich nur noch durch ein paar übriggebliebene Krümel erahnen. 

Die Resonanz war wieder überaus positiv und auch der Wechsel auf Schmalzbrot wurde so gut angenommen, dass wir sie fest in unser Programm für die nächste Feuerzangenbowle aufnehmen. Im nächsten Jahr werden wir aber definitiv in den neuen Räumlichkeiten der Mensa den Abend verbringen können, bis dahin ist der Neubau nämlich fertig! 

In diesem Sinne – cheerio und viel Spaß beim Fotos gucken! 

Eure Tanja Deutschmann